Die Abteilung „Ballonbau“ der Zeppelin- Luftschiffbau G.m.b.H. ,

Werk Oranienburg

 

 

Bisher lässt sich noch nicht all zu umfangreich über den Einsatz von KZ Häftlingen bei der Ballonbauabteilung des Luftschiffbau berichten.

Am 9.12.1942 wurden Für die Ballonbauabteilung des Luftschiffbau in Oranienburg 7 KZ Häftlinge vom KZ Dachau an das KZ Sachsenhausen überstellt. Es handelte sich dabei ausnahmslos um „Häftlingsschneider“. Wie groß die Anzahl der KZ Häftling zu diesem Zeitpunkt im Einsatz für den Luftschiffbau  gewesen ist, ist derzeit noch nicht bekannt. In einer Auflistung des Chef des SS- Wirtschafts- Verwaltungshauptamt „Pohl“ zum Einsatz von KZ Häftlinge für die Luftfahrtindustrie betrug der Stand der Eingesetzten Häftlinge beim der Zeppelin Luftschiffbau GmbH am 21.2.1944 in der Ballonbauabteilung 221 Häftlinge.

 

 

Anders als bisher angenommen beschäftigte die Zeppelin Luftschiffbau GmbH nicht erst ab Mitte 1943 KZ Häftlinge in der Kriegsrüstung und das nicht nur für die V2 Raketenfertigung sondern  im Konzern schon ab Ende 1942 und möglicherweise auch früher.

 

Aus Gründen des Datenschutzes ist das Dokument anonymisiert. Quelle : Archiv KZ Gedenkstätte Dachau

Quelle : U.S. Holocaust Memorial Museum, Washington, DC

 

 

 

 

 

 

 

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